Die Urne mit nach Hause nehmen

Lockerungen im Gesetz versprechen Besserung
Hat ein geliebter Mensch uns verlassen, möchten wir ihn dennoch nicht missen. Umso häufiger stellen uns unsere Kunden die Frage, ob man die Urne mit nach Hause nehmen kann. Grundsätzlich hat der deutsche Staat hier ein Verbot ausgesprochen, denn: Das Gesetz sieht eine Beisetzung der Urne vor. Doch immer wieder kommt großer Zuspruch aus der Bevölkerung, dass man die Urne des verstorbenen mit nach Hause nehmen möchte.

Bremen als Vorreiter


Im November 2014 fällte das Gericht der freien Hansestadt eine wichtige Entscheidung, was die Aufbewahrung der Urne betrifft. Nach über 80 Jahren schaffte das Bundesland den laut Feuerbestattungsgesetz von 1934 geltenden Friedhofszwang nahezu ab. So können die Angehörigen die Urne des Verstorbenen mit nach Hause nehmen, vorausgesetzt, der Verstorbene hat in einer schriftlichen Verfügung einen Verstreuungsort zur Ausbringung und eine "Person zur Totenfürsorge" festgelegt. Hinzu kommen einige weitere rechtliche Grundlagen, die erfüllt werden müssen, um die Urne des geliebten Menschen auf dem heimischen Grundstück beizusetzen. Dies hat das Ziel, dass die Urne des Verstorbenen nicht in einem Regal oder auf einem Kamin landet, sondern ihren Zielort in der Erde findet.

Damit ist Bremen deutlicher Vorreiter, was die rechtlichen Gegebenheiten der Urnenmitnahme nach Hause angeht. Wir sind der Überzeugung: Diese Rechtsänderung wird sich in den nächsten Jahren auch auf weitere Bundesländer ausweiten. Schließlich steigt der Wunsch der Menschen, den Verstorbenen in der Urne mit nach Hause zu nehmen.

Nehmen Sie dennoch unbedingt Kontakt auf

Gerne beraten wir Sie im persönlichen Gespräch über die aktuellen Gegebenheiten und informieren Sie umfassend zu diesem Thema. Wir stehen Ihnen gerne persönlich zur Verfügung und versuchen gemeinsam mit Ihnen eine Lösung zu finden. Sie erreichen uns telefonisch unter 02351-94960.